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Überzeugung trifft Design ; -)

Wenn Tai Chi unter die Haut geht

  • Eine Frage von Konsequenz und Überzeugung

    Die Liebe zum Tai Chi sichtbar machen


Wie fängt man einen solchen Beitrag an?
Ich versuche es mal

Vom Tattoo-Kritiker zum „Tätowierten“ ; -)

Lange Zeit war ich ein Kritiker von Tattos, insbesondere, als es in der Familie um Tätowierungen ging. Wie kann man nur? Das geht doch nicht mehr ab! usw….


Ansichten und Einstellungen können sich ändern

Wenn man nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, kann und sollte man seine persönlichen Einstellungen hin und wieder zumindest mal auf den Prüfstand stellen.
Das habe ich auch getan.

Wenn man sich wie ich, intensiv mit Tai Chi beschäftigt, kommt man auch irgendwann zu solchen Themen.

Aus früher Zeit kenne ich noch einen Satz, der mir in Gedanken geblieben ist und mit Tai Chi wieder sozusagen „präsent“ wurde:
Toleranz ist: Anderen das Anders sein zu gestatten.

Mit dieser wiedergekehrten „Erleuchtung“ und noch vielen anderen weiteren Überlegungen und Geistesblitzen kam ich selbst zu dem Entschluss:

Du musst irgendwie Deine Liebe zum Tai Chi zeigen.
Aber natürlich im Sinne der Prinzipien von Tai Chi. Bescheiden, zurückhaltend, dezent und nicht aggressiv auffällig.

Da dachte ich schon, der arme Tätowierer, bei dem ich lande…dem werde ich sowas von auf die Nerven gehen, wenn ich Honk mit meinen Wünschen ankomme…

Ein Tattoo-Studio finden

Bei der Suche nach einem geeigneten und vertrauensvollen Tattoo-Studio kam der Tip aus der Familie.
Wenn die eigene Tochter eine Empfehlung ausspricht, sind alle Zweifel sofort ausgeräumt.
Meine Wahl, nachdem sich auch meine Frau hat tätowieren lassen, fiel auf das Tattoo-Studio

Von der Idee zum Tattoo

OK, Studio gefunden und die Tätowiererin bzw.  eine Künstlerin Ihres Faches auch: 
Nina

Soweit so gut…
Aber wie teilt man der Künstlerin mit, was man genau will?
In diesem Fall war es für mich sehr einfach. Über Instagram den Kontakt hergestellt und mit diversen Bildern meine groben Ideen mitgeteilt.
Es kamen Vorschläge und letztendlich hat sich ein sehr (sehr!) gutes Ergebnis gefunden.
Aber bevor ich dazu noch mehr schreibe, schaut Euch die Bilder unten an…von meiner „untallentierten“ Skizze zum Traum-Ergebnis.

Sehr idyllisch…


Flucht…nur wohin?

Als wir die Situation realisiert hatten, stellte sich uns nur die Frage, was macht man bei rennenden Kühen?
Auch rennen! …und zwar weg…aber wohin?
Da kam uns die glorreiche Idee, uns auf den großen Fels zu flüchten. Wir sahen, dass der Fels hinten abflachte und versuchten dort unser Glück.
Wir schafften es locker hoch und hingen nun dort. Etwas verwundert waren wir, dass auf dem Fels Ketten angebracht waren. Sind wir womöglich nicht die ersten Kuh-Opfer? Waren das Flucht-Hilfsmittel?

Auf dem Fels in Sicherheit


Was tun?

Tja..da hingen wir nun auf dem Fels und unten wurden wir von Kühen belagert. Wir haben uns dann schon alle möglichen Fluchtpläne überlegt und abgeschätzt, wie schnell ein Mensch bis zum Waldrand und dem dortigen Zaun laufen kann und ob eine Kuh doch schneller wäre oder nicht…
Unsere Lage schien aussichtslos und wir wollten uns schon auf einen längeren Felsaufenthalt einstellen…


Rettung naht? Naht Rettung?

Plötzlich erschienen zwei Personen auf der Wiese. Eine Frau ging einen Weg weiter weg und der Mann kam auf uns zu.
Es brauchte nicht viele Worte und der Mann (wohl der Bauer/Landwirt) sah uns süffisant grinsend an. Er brauchte nicht fragen, was wir oben auf dem Fels machen… Er kam auf uns weiter zu uns rief „Die Rosi macht nix…“ Wir zählten aber mindestens drei Kühe. Da fragten wir uns schon, wie es mit den anderen steht? Da nun aber die anderen Kühe abzogen und scheinbar kein Interesse mehr hatten, atmeten wir auf. Der Bauer zauberte noch ein Stück Brot aus der Tasche und gab es dieser Rosi. Der Bauer ging und Rosi auch.


Die Chance!

Rosi weg, Bauer weg.. Unsere Chance!
Wir glauben heute noch, dass diese Kühe Gedanken lesen konnten. Denn bevor wir ganz vom Fels runter waren, machten die sich wieder in unsere Richtung auf den Weg. Aber wir hatten schon unseren Plan: Runter vom Fels, Rucksack auf und rennen! Rennen Richtung Wald und Zaun. Ja, und das haben wir auch geschafft.

Auf dem Fels hatten wir schon gescherzt, wie blöd es denn aussehen würde, wenn jetzt Jemand kommt und uns so sieht….


Lustig war´s

Dieses süffisante Grinsen des Bauern werden wir wohl nie vergessen. Im Nachhinein müssen wir auch immer noch schmunzeln, wenn wir an die Aktion denken. Interessant war, wie schnell man auf einen Fels kommt, wenn es sein muss 😉